Leistungssport bringt Stress mit sich, und die meisten Tiefs gehen vorbei. Es gibt aber Signale, bei denen Abwarten nicht die richtige Antwort ist.
Zeitnah Unterstützung suchen
- Veränderung hält länger als zwei bis drei Wochen an.
- Mehrere Lebensbereiche betroffen: Schule, Freunde, Schlaf, Essen.
- Deutlicher Rückzug, anhaltende Freudlosigkeit, starke Reizbarkeit.
- Auffälliges Essverhalten oder exzessives Zusatztraining.
Sofort handeln
- Hinweise auf Selbstverletzung.
- Äußerungen über Lebensmüdigkeit oder Suizidgedanken.
- Akute Krise, in der Ihr Kind sich oder andere gefährdet.
Erste Anlaufstellen: Kinder- und Jugendärztin, psychotherapeutische Sprechstunde (Terminservicestelle 116 117), Schulsozialarbeit, Beratungsstellen. Bei akuter Gefahr: 112. Rund um die Uhr erreichbar: TelefonSeelsorge 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123; für Ihr Kind selbst: Nummer gegen Kummer 116 111.
Ein Gespräch über Sorgen macht nichts schlimmer. Fragen Sie ruhig und direkt – das entlastet in aller Regel.