Nach dem Abpfiff ist Ihr Kind körperlich hochgefahren und emotional angefasst. In diesem Zustand kommt keine Analyse an – egal wie gut sie gemeint ist.
Sagen
- „Schön, dich zu sehen.“
- „Willst du reden oder lieber erstmal Ruhe?“
- „Ich hab gern zugeschaut.“
- „Hunger?“
- „Wenn du magst, reden wir morgen drüber.“
Besser nicht sagen
- „Warum hast du …?“ – jede Warum-Frage direkt nach dem Spiel
- „Der Trainer ist ungerecht.“
- „Kopf hoch, ist doch nur ein Spiel.“ – das entwertet, was gerade wichtig ist
- „Nächstes Mal musst du einfach …“
- Vergleiche mit Mitspielerinnen und Mitspielern
Der Kern in einem Satz
Ihr Kind muss spüren, dass Ihre Zuwendung nicht an der Leistung hängt. Alles andere ist Timing.
Wenn Ihr Kind am nächsten Tag von selbst anfängt: zuhören, Fragen stellen, nicht sofort lösen. Das reicht überraschend oft.