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KOPFSACHEEltern
Nach dem Spiel
Auch gute Tage brauchen Sprache

Nach einer starken Leistung

Gute Spiele scheinen einfach – sind sie aber nicht. Wie Sie loben, prägt, woran Ihr Kind sein Selbstwertgefühl hängt.

Was in Ihrem Kind gerade passiert

  • Freude ist echt, aber oft mit dem Gedanken verbunden: Kann ich das wiederholen?
  • Reines Ergebnislob erhöht den Druck beim nächsten Spiel.
  • Prozesslob (Einsatz, Entscheidungen, Umgang mit Fehlern) baut stabileres Selbstvertrauen.

Das hilft

  • Konkret werden: eine Szene, ein Verhalten.
  • Aufwand und Entscheidungen loben, nicht nur Tore.
  • Ihr Kind selbst erzählen lassen, worauf es stolz ist.
  • Erfolg genießen lassen, ohne Erwartungsrahmen fürs nächste Spiel.

Das wartet besser

  • „Siehst du, geht doch – warum nicht immer so?“
  • Sofort die nächste Messlatte setzen.
  • Vergleiche mit Mitspielenden, auch positive.

Sätze für diesen Moment

„Der Moment in der zweiten Halbzeit, als du das Tempo rausgenommen hast – stark.“

„Worauf bist du selbst am meisten stolz?“

„Das hast du dir erarbeitet.“

Weiter im Ablauf

Diese Einordnungen sind Möglichkeiten, keine Diagnosen. Sie kennen Ihr Kind besser als jeder Text. Wenn Sie unsicher sind, ist eine fachliche Einschätzung immer der bessere Weg als Abwarten.

Es geht dir gerade richtig schlecht? Hier findest du Hilfe