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KOPFSACHE
Nach dem Spiel
Wenn es weh tut

Nach einer Niederlage

Niederlagen sind Teil des Sports und dürfen sich schlecht anfühlen. Ihre Aufgabe ist nicht, das Gefühl wegzumachen, sondern es aushaltbar zu machen.

Was in Ihrem Kind gerade passiert

  • Enttäuschung ist eine gesunde Reaktion auf Anstrengung, die nicht belohnt wurde.
  • Manche Jugendliche empfinden zusätzlich Scham gegenüber dem Team.
  • Trost, der zu schnell kommt, wirkt wie Abwertung des Gefühls.

Das hilft

  • Das Gefühl benennen und stehen lassen.
  • Team-Perspektive stärken: Niederlagen gehören der Mannschaft, nicht einer Person.
  • Normalität anbieten: Essen, Serie, Freunde.
  • Später: eine Sache, die trotzdem gut war.

Das wartet besser

  • „Ist doch nur ein Spiel.“
  • Sofort Schuldige suchen – auch nicht den Schiedsrichter.
  • Übertriebenes Aufmuntern.

Sätze für diesen Moment

„Das ist bitter.“

„Ihr habt verloren, du bist trotzdem gut gelaufen.“

„Willst du allein sein oder soll ich bleiben?“

Ein konkreter Einstieg

Lassen Sie Enttäuschung stehen. Sie müssen weder die Niederlage kleinreden noch jemandem die Schuld geben.

„Wegen meinem letzten Wurf haben wir verloren.“ – „Der Ball beschäftigt dich. Ein Spiel besteht aus vielen Aktionen. Du darfst enttäuscht sein, ohne dich als Person abzuwerten.“

Was als Nächstes sinnvoll ist

Wenn Ihr Kind später möchte, sucht es eine eigene hilfreiche Handlung für das nächste Training. Die Verantwortung für das ganze Ergebnis gehört nicht auf seine Schultern.

Für diesen Moment

Hilfe für Ihre konkrete Situation

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Weiter im Ablauf

Diese Einordnungen sind Möglichkeiten, keine Diagnosen. Sie kennen Ihr Kind besser als jeder Text. Wenn Sie unsicher sind, ist eine fachliche Einschätzung immer der bessere Weg als Abwarten.

Es geht dir gerade richtig schlecht? Hier findest du Hilfe