Kritik von Mitspielern
Genervte Geste, lauter Kommentar, Blick nach dem Fehlpass.
Nach deinem Fehlpass kommt ein genervter Spruch. Du weißt nicht automatisch, was die andere Person über dich denkt. Trotzdem darfst du sagen, wenn der Ton dich verletzt.
Was dir jetzt helfen kann
- 1Solange das Spiel läuft, geh zur nächsten Aufgabe: zurücklaufen, Gegenspieler zuordnen, anspielbar werden.
- 2Eine kurze Antwort kann reichen: ‚Sag mir, was frei ist – nicht, dass ich schlecht bin.‘ Du musst jetzt keinen Streit lösen.
- 3Sprich wiederholte Sprüche außerhalb des Spiels an. Wenn sich eine Gruppe gegen dich stellt oder es nicht aufhört, hol Trainer oder eine andere erwachsene Vertrauensperson dazu.
So kann das im Handball aussehen
Nach ‚Du verlierst immer den Ball‘ sagst du in der Pause: ‚Bei dem Pass war ich zu spät. Ruf mir nächstes Mal lieber, wer frei ist.‘
Für dein nächstes Training
Vereinbart im Team konkrete Ansagen wie ‚links frei‘ oder ‚ich sichere‘ statt persönlicher Vorwürfe. Testet das in einer Spielform und besprecht, was hilfreich war.
So kannst du es ansprechen
‚Der Spruch nach meinem Fehler hat mich getroffen. Ich will wissen, was du brauchst, aber nicht beschimpft werden.‘
Was du nicht allein lösen musst
Erklär verletzende Kommentare nicht automatisch mit Stress. Teamgeist bedeutet nicht, alles hinzunehmen.
Wenn du weiter daran arbeiten möchtest
Passende Mental Hacks
Methoden und Grenzen der Tipps
Die verlinkten Methoden erklären allgemeine Ansätze. Sie belegen nicht, dass genau diese Schritte bei dir wirken. Die Tipps sind Vorschläge zum Ausprobieren, keine Garantie für bessere Leistung oder mehr Spielzeit.