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KOPFSACHE
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Evidenz: Stark

Selbstgespräch (Self-Talk)

Geplante, kurze Sätze oder Schlüsselwörter, die entweder die Ausführung steuern (instruktional) oder die Aktivierung und Motivation regulieren (motivational).

Wofür gedacht

Innendialog von unkontrolliertem Selbstkommentar zu einer nutzbaren Anweisung umbauen.

Für wen gilt die Befundlage

Meta-analytisch abgesichert über Sportarten und Altersgruppen, inklusive junger Athletinnen und Athleten.

Grenzen

Instruktionales Self-Talk wirkt vor allem bei Feinmotorik; bei Kraft- und Ausdaueraufgaben sind Effekte kleiner. Positive Floskeln ohne Bezug zur Aufgabe wirken kaum.

In Sportler-Sprache

„Ich bin der Beste“ bringt wenig. Ein Wort, das dir sagt, was du als Nächstes tust, bringt viel.

Verständlich heißt nicht ungenau: Wir vereinfachen die Sprache, nicht die Aussage.

Für Eltern

Was wir wissen

Kurze, aufgabenbezogene Selbstinstruktionen verbessern Leistung messbar.

Was wir nicht wissen

Wie lange Effekte ohne Übung stabil bleiben.

Was das praktisch heißt

Nicht Sätze vorgeben – fragen, welches Wort für das Kind funktioniert.

Quellen

  • Hatzigeorgiadis, A., Zourbanos, N., Galanis, E., & Theodorakis, Y. (2011). Self-Talk and Sports Performance: A Meta-Analysis. Perspectives on Psychological Science.Meta-AnalysePopulation: Sportlerinnen und Sportler verschiedener Alters- und LeistungsgruppenDOI 10.1177/1745691611413136

Inhalte auf dieser Methode

Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.