Montag Training, Dienstag Klausur, Mittwoch Training, Donnerstag Referat, Freitag Training, Samstag Spiel. Dazu Eltern, die fragen, Trainer, die mehr wollen, und du selbst, der alles schaffen will. Irgendwann ist der Kopf einfach voll.
Druck ist nicht gleich Druck
Ein bisschen Druck kann dich antreiben. Zu viel Druck über lange Zeit macht müde, gereizt und schlechter – im Sport und in der Schule. Wichtig ist zu merken, wo du gerade stehst.
So schaffst du Ordnung
- Ampel-Check: Grün = läuft, Gelb = viel, aber okay, Rot = zu viel. Mach ihn einmal pro Woche.
- Sortiere Erwartungen: Was willst du selbst? Was wollen andere? Was davon musst du übernehmen?
- Plane Pausen genauso bewusst wie Training.
- Sag es rechtzeitig: Wenn eine Klausurwoche ansteht, sprich mit deinem Trainer. Die meisten verstehen das.
Wessen Erwartung ist das?
Wann: Vor Sichtungen oder wichtigen Spielen, wenn viele mitreden – am besten in Ruhe vorher.
- 1Schreib auf, was heute von dir erwartet wird – alles.
- 2Markiere: Wer erwartet das? Trainer, Eltern, Team, du selbst?
- 3Streiche alles, was du nur vermutest, aber nie gehört hast.
- 4Wähle aus dem Rest die zwei aus, die dir wirklich wichtig sind.
Aus dem Spiel
Eine 16-Jährige spielt in der Auswahl und hat Abiprüfungen. Sie merkt seit zwei Wochen: Rot. Sie spricht mit dem Trainer, setzt ein Training aus und plant feste Lernzeiten. Nach den Prüfungen ist sie wieder voll dabei.
Wenn es zu viel wird
Wenn du dich anhaltend zu nichts mehr aufraffen kannst oder dauernd gereizt bist, ist das kein Zeichen von Schwäche. Sprich mit deinen Eltern, einer Vertrauensperson oder einer Beratungsstelle. Hilfe holen ist okay.
Merk dir
Du musst nicht alles gleichzeitig zu 100 Prozent schaffen. Sortieren, Pausen planen, rechtzeitig reden.