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KOPFSACHE
5 Min lesen · 13–18 Jahre

Fehler gemacht – und jetzt? Wie du im Spiel wieder in deinen Kopf kommst

Fehlpass, Fehlwurf, technischer Fehler. Wie du verhinderst, dass aus einem Fehler drei werden.

HandballFehler & Rückschläge

Der Pass landet beim Gegner, der läuft den Gegenstoß, Tor. Und während alle schon wieder in der Abwehr stehen, läuft in deinem Kopf noch die Szene. Genau jetzt entscheidet sich, ob es bei einem Fehler bleibt.

Warum ein Fehler oft der nächste wird

Dein Kopf will den Fehler verstehen – sofort. Aber im Spiel hast du dafür keine Zeit. Wer weiter analysiert, ist bei der nächsten Aktion halb abwesend. Dann kommt der nächste Fehler, und der fühlt sich wie ein Beweis an.

In 20 Sekunden zurück

  • Kurz zulassen: „Mist.“ Ein Wort, eine Geste. Nicht runterschlucken.
  • Abschließen: Hände an den Shorts abstreifen oder einmal klatschen – dein Zeichen für „vorbei“.
  • Neu ausrichten: Was ist meine Aufgabe jetzt? Meist: zurücklaufen, Gegenspieler finden.
  • Die Analyse verschiebst du – in die Auszeit, in die Pause oder nach dem Spiel.
30 Sek.Übung

RESET

Wann: In den 20 Sekunden direkt nach einem Fehler – Fehlpass, Gegentor, vergebene Chance.

  1. 1Ausatmen.
  2. 2Einen festen Punkt draußen anschauen.
  3. 3Schultern locker lassen.
  4. 4Nächste Aktion innerlich aussprechen.
Übung starten

Aus dem Spiel

Rückraum rechts, zweiter Fehlwurf in Folge. Statt den Kopf zu schütteln, streifst du die Hände ab und sagst dir „Abwehr, Nummer 7“. Du nimmst deinen Gegenspieler auf und bist beim nächsten Ballgewinn wieder voll da.

Nach dem Spiel

Dann darfst du den Fehler anschauen. Zwei Fragen reichen: Was war los? Was mache ich nächstes Mal anders? Danach ist er erledigt.

Merk dir

Den Fehler kannst du nicht zurückholen. Die nächste Aktion schon. Zulassen, abschließen, neue Aufgabe.

Werkzeuge dazu

Grundlage & Methode

Emotion RegulationAttention ControlSelf-Talk

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    Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.

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