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KOPFSACHE
Thema
5 Min lesen · einsteiger · 13-18

Bau dir eine Routine, die auch in fremden Hallen funktioniert

Pre-Performance-Routinen sind kein Aberglaube. Sie sind ein Bauplan für die letzten 30 Minuten.

Handballvor-dem-spiel

Eine Routine ist nichts Magisches. Sie ist eine feste Abfolge, die dein Kopf wiedererkennt – und die deshalb auch in einer lauten Auswärtshalle funktioniert, in der alles anders riecht und der Boden anders quietscht.

Der 30-Minuten-Rahmen

  • T-30: Umziehen, Kopfhörer, immer gleiche Reihenfolge. Kein Handy mehr in Gruppenchats.
  • T-20: Körperliches Warm-up wie immer. Hier gehört kein Kopf rein.
  • T-10: Imagery – die ersten zwei Minuten des Spiels aus deiner Perspektive.
  • T-3: Fünfmal 4–8 Atmung.
  • T-1: Ein Wort für deine erste Aufgabe. Blick auf die Latte. Los.

Regeln, damit die Routine nicht zum Zwang wird

Deine Routine muss ohne bestimmte Musik, bestimmten Platz und bestimmte Socken funktionieren. Sonst hängt deine Leistung an Dingen, die du nicht kontrollierst. Wenn ein Element mal ausfällt, geht die Routine trotzdem weiter.

Werkzeuge dazu

Grundlage & Methode

Pre-Performance RoutinesImageryAttention Control
  • Pre-Performance Routines: Pre-Performance Routines stabilisieren Ausführung unter Druck
  • Imagery: PETTLEP-Modell für sportspezifische Imagery

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Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.

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