Sie wirft härter, er ist schneller, sie wurde in die Auswahl eingeladen und du nicht. Im Team siehst du jeden Tag, was andere können. Vergleiche passieren automatisch. Die Frage ist, was du daraus machst.
Wenn Vergleiche runterziehen
Schwierig wird es, wenn du nur noch auf andere schaust und dich nur noch an ihren besten Momenten misst. Dann siehst du deine eigenen Fortschritte nicht mehr.
Vergleiche drehen
- Vergleich dich mit dir selbst vor drei Monaten: Was kannst du jetzt besser?
- Schau bei anderen hin, was du lernen kannst – nicht, was dir fehlt.
- Weniger Social Media vor dem Spiel. Die Highlights der anderen zeigen nie das ganze Bild.
Vergleich umlenken
Wann: Wenn du im Training oder auf dem Handy ständig auf andere schaust – besonders nach Kaderlisten oder Highlight-Clips.
- 1Merk, mit wem du dich gerade vergleichst.
- 2Frag: Was genau kann die Person, das ich will?
- 3Mach daraus eine Übung für dein nächstes Training.
- 4Vergleiche dich mit deiner Version von vor drei Monaten.
Aus dem Spiel
Eine 15-Jährige vergleicht sich ständig mit der Rückraumspielerin, die in die Auswahl kam. Sie fragt sie, wie sie ihren Sprungwurf trainiert. Jetzt üben sie manchmal zusammen nach dem Training.
Merk dir
Andere sind kein Maßstab für deinen Wert. Sie können zeigen, was möglich ist.