Achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Verfahren
Unangenehme Gedanken und Körpersignale wahrnehmen, ohne sie wegzudrücken, und trotzdem im wertegeleiteten Handeln bleiben (z. B. MAC-/MSPE-Programme).
Wofür gedacht
Umgang mit Nervosität, Frust und Selbstkritik verbessern, statt Gefühle zu bekämpfen.
Für wen gilt die Befundlage
Wachsende Zahl kontrollierter Studien im Sport, überwiegend mit jungen Erwachsenen.
Grenzen
Effekte auf Wohlbefinden sind besser belegt als Effekte auf die reine Leistung. Kein Ersatz für Psychotherapie bei Angststörungen oder Depression.
In Sportler-Sprache
Du musst dich nicht gut fühlen, um gut zu spielen. Du musst nur aufhören, gegen das Gefühl zu kämpfen.
Verständlich heißt nicht ungenau: Wir vereinfachen die Sprache, nicht die Aussage.
Für Eltern
Was wir wissen
Akzeptanzbasierte Programme verbessern Stresserleben und Umgang mit Druck.
Was wir nicht wissen
Wie stark sich das direkt auf Wettkampfleistung überträgt.
Was das praktisch heißt
Gefühle benennen lassen statt sie wegreden.
Quellen
- Bühlmayer, L., Birrer, D., Röthlin, P., Faude, O., & Donath, L. (2017). Effects of Mindfulness Practice on Performance-Relevant Parameters and Performance Outcomes in Sports: A Meta-Analytical Review. Sports Medicine.Systematisches ReviewPopulation: Sportlerinnen und Sportler, überwiegend junge ErwachseneDOI 10.1007/s40279-017-0752-9
Inhalte auf dieser Methode
Gelbe Karte
Verwarnung – und das Gefühl, jetzt vorsichtig spielen zu müssen.
Ausgewechselt werden
Du gehst raus, obwohl du drinbleiben wolltest.
In einer engen Phase rausgenommen
Beim Stand von plus/minus eins gehst du vom Feld.
Kritik vom Trainer
Lautstark, vor der Mannschaft oder in der Auszeit.
Rückkehr nach Verletzung
Freigegeben, aber der Kopf bremst.
Ich fühle mich schuld an der Niederlage
Ein Tor Unterschied, und du rechnest die Bälle durch, die drin waren.
Du bist 15 Minuten im Spiel. Gerade war das dein zweiter technischer Fehler – Schrittfehler nach einem Anspiel, das eigentlich sauber kam.
Was passiert in deinem Kopf?
Ein Fehler ist ein Fehler. Drei sind eine Gewohnheit.
Warum Fehler in Serie kommen und wie eine 3-Sekunden-Routine die Kette unterbricht.
Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.