Du bist 15 Minuten im Spiel. Gerade war das dein zweiter technischer Fehler – Schrittfehler nach einem Anspiel, das eigentlich sauber kam.
Was passiert in deinem Kopf?
Wähl den Gedanken, der deinem am nächsten kommt. Es gibt keine falsche Antwort.
Strategie
Was in dieser Situation trägt – unabhängig davon, welcher Gedanke bei dir kam:
- 1Ein Ausatmen, länger als das Einatmen, auf dem Rückweg in die Abwehr.
- 2Blick nach außen richten – ein konkreter Punkt im Spiel.
- 3Eine Aufgabe für den nächsten Angriff, in einem Satz.
- 4Bewertung auf nach dem Spiel verschieben.
Jetzt üben
Doppelt so lang ausatmen
Puls hoch, Hände zittrig, Brust eng – kurz vor oder mitten in der Situation.
Blick nach außen
Wenn du nur noch in dich reinhorchst oder auf die Tribüne schaust.
Drei Dinge, die dir gehören
Vor wichtigen Spielen, bei Kaderauswahl, wenn das Ergebnis alles überlagert.
Gedanke, nicht Wahrheit
Wenn ein Gedanke sich anfühlt wie ein Urteil.
Warum das?
- Atembasierte RegulationModerat
Verändert das akute Erregungsniveau, nicht die Ursache von anhaltender Angst oder Überlastung. Effektgrößen schwanken je nach Protokoll und Messmethode.
- AufmerksamkeitssteuerungStark
Die Übertragung auf hochdynamische Teamsituationen ist weniger gut untersucht als auf geschlossene Aufgaben.
- Prozess- und ZielsetzungStark
Zu viele oder zu starre Ziele erhöhen Druck. Ergebnisziele allein verschlechtern häufig Erleben und Ausführung.
- Achtsamkeits- und akzeptanzbasierte VerfahrenModerat
Effekte auf Wohlbefinden sind besser belegt als Effekte auf die reine Leistung. Kein Ersatz für Psychotherapie bei Angststörungen oder Depression.