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KOPFSACHE
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Nach dem Spiel

Ich fühle mich schuld an der Niederlage

Ein Tor Unterschied, und du rechnest die Bälle durch, die drin waren.

Ihr verliert knapp und du zählst die Bälle, die du hättest halten wollen. Du darfst enttäuscht sein. Aus einzelnen Gegentoren kannst du aber nicht ableiten, dass du allein die Niederlage verursacht hast.

Was dir jetzt helfen kann

  1. 1Direkt nach dem Abpfiff versorgst du dich erstmal: trinken, umziehen, etwas Abstand. Du musst in der Kabine noch kein Urteil über dich fällen.
  2. 2Wenn du zurückschaust, benenne eine konkrete Aktion statt ‚Ich habe alles verloren‘. Schau auch auf etwas, das gelungen ist.
  3. 3Entscheide mit dem Torwarttrainer, was ihr fürs Training mitnehmt. Du musst nicht jeden Gegentreffer im Kopf erneut spielen.

So kann das im Handball aussehen

Der letzte Wurf geht rein. Später besprecht ihr deine Position bei genau diesem Wurf, nicht deinen Wert für die Mannschaft. Das Endergebnis bleibt ein Teamergebnis.

Für dein nächstes Training

Nimm nach der gemeinsamen Auswertung einen konkreten Punkt mit. Eine kurze Notiz zu einer gelungenen und einer schwierigen Aktion reicht; keine endlose Schuldrechnung.

So kannst du es ansprechen

‚Ich gebe mir gerade die Schuld. Können wir das Spiel gemeinsam einordnen und einen Punkt fürs Training auswählen?‘

Was du nicht allein lösen musst

Wenn Vorwürfe aus dem Team wiederholt kommen oder du allein nicht aus dem Grübeln findest, hol dir eine Vertrauensperson dazu. Du musst Beschimpfungen nicht aushalten.

Wenn du weiter daran arbeiten möchtest

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Methoden und Grenzen der Tipps

Die verlinkten Methoden erklären allgemeine Ansätze. Sie belegen nicht, dass genau diese Schritte bei dir wirken. Die Tipps sind Vorschläge zum Ausprobieren, keine Garantie für bessere Leistung oder mehr Spielzeit.

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