Begriffe, die in Artikeln und Übungen vorkommen – erklärt, ohne die Bedeutung zu verbiegen.
Körperliches Erregungsniveau – von schläfrig bis hochgefahren.
Arousal beschreibt, wie stark Herz-Kreislauf-System, Atmung und Muskulatur aktiviert sind. Für jede Aufgabe gibt es einen individuellen Bereich, in dem Leistung am besten gelingt. Zu wenig ist so ungünstig wie zu viel.
Aufmerksamkeit auf die Wirkung der Bewegung statt auf den Körper.
Statt „Ellbogen hoch“ denkt man „Ball in die kurze Ecke“. Studien zeigen, dass ein externer, aufgabenbezogener Fokus Ausführung und Lernen verlässlicher unterstützt als ein interner Fokus.
Dieselbe Körperreaktion anders deuten.
Anspannung als Zeichen von Bereitschaft statt von Gefahr zu lesen, verändert Erleben und teilweise Leistung. Reappraisal ist kein Wegdrücken von Gefühlen und funktioniert nicht auf Zuruf.
Ein Ziel, das du selbst beeinflussen kannst.
„Ich laufe jeden Gegenstoß mit“ ist ein Prozessziel. „Ich werfe fünf Tore“ ist ein Ergebnisziel. Prozessziele halten die Aufmerksamkeit dort, wo Handeln möglich ist.
Systematisches Training mentaler Fertigkeiten.
Sammelbegriff für strukturierte Programme aus Zielsetzung, Self-Talk, Imagery, Aktivierungsregulation und Routinen. PST ist Training, keine Behandlung psychischer Erkrankungen.
Wie gut eine Aussage durch Forschung abgesichert ist.
Wir nutzen vier Stufen: stark, moderat, aufkommend, unzureichend. Der Grad sagt nichts darüber, ob etwas bei dir wirkt – nur darüber, wie belastbar die Forschungslage insgesamt ist.
Anhaltendes Missverhältnis von Belastung und Erholung.
Zeichen sind Leistungsabfall über Wochen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Schlafprobleme und Sinnverlust im Sport. Das gehört ärztlich und sportpsychologisch abgeklärt, nicht wegtrainiert.