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KOPFSACHE
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Evidenz: Moderat

Stressphysiologie und Bewertung

Wettkampfstress als Zusammenspiel aus körperlicher Aktivierung und deren Bewertung: Als Herausforderung bewertete Anspannung wirkt anders als als Bedrohung bewertete.

Wofür gedacht

Erklären, warum Symptome auftreten und warum ihre Deutung die Leistung mitbestimmt.

Für wen gilt die Befundlage

Laborstudien und Feldstudien mit Sportlerinnen und Sportlern, teils mit Jugendlichen.

Grenzen

Bewertungen lassen sich nicht per Ansage umschalten. Bei anhaltender starker Angst reicht Umdeutung nicht.

In Sportler-Sprache

Der gleiche Puls kann „ich habe Angst“ oder „ich bin bereit“ heißen. Was du daraus machst, verändert das Spiel mehr als der Puls selbst.

Verständlich heißt nicht ungenau: Wir vereinfachen die Sprache, nicht die Aussage.

Für Eltern

Was wir wissen

Die Bewertung von Anspannung beeinflusst Leistung und Erleben.

Was wir nicht wissen

Wie stabil Umdeutungen über eine Saison bleiben.

Was das praktisch heißt

Symptome normalisieren, nicht dramatisieren und nicht kleinreden.

Quellen

  • Jamieson, J. P., Mendes, W. B., Blackstock, E., & Schmader, T. (2010). Turning the knots in your stomach into bows: Reappraising arousal improves performance on the GRE. Journal of Experimental Social Psychology.EinzelstudiePopulation: Junge Erwachsene unter PrüfungsdruckDOI 10.1016/j.jesp.2009.08.015
  • Hanton, S., Mellalieu, S. D., & Hall, R. (2004). Self-confidence and anxiety interpretation: A qualitative investigation. Psychology of Sport and Exercise.EinzelstudiePopulation: Wettkampfsportlerinnen und -sportlerDOI 10.1016/S1469-0292(03)00040-2

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Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.