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KOPFSACHE
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Evidenz: Moderat

Imagery / Mentales Training

Systematisches inneres Durchspielen von Bewegungen und Situationen unter Einbezug mehrerer Sinne, möglichst nah an der realen Umgebung (PETTLEP-Prinzip).

Wofür gedacht

Bewegungsabläufe festigen, Spielsituationen vorbereiten, Sicherheit in neuen Umgebungen aufbauen.

Für wen gilt die Befundlage

Viele Studien mit Erwachsenen und Leistungssportlern; Arbeiten mit Jugendlichen existieren, sind aber kleiner.

Grenzen

Ersetzt kein physisches Training. Wirkt nur mit klarer, geübter Vorstellung – diffuses „daran denken“ reicht nicht.

In Sportler-Sprache

Dein Kopf probt die Szene, bevor sie passiert. Je genauer du sie siehst, hörst und spürst, desto vertrauter fühlt sich das echte Spiel an.

Verständlich heißt nicht ungenau: Wir vereinfachen die Sprache, nicht die Aussage.

Für Eltern

Was wir wissen

Mentales Üben verbessert Leistung zusätzlich zum körperlichen Training.

Was wir nicht wissen

Optimale Dosis und Dauer, besonders bei Jugendlichen.

Was das praktisch heißt

Kurz und konkret ist besser als lange Fantasiereisen.

Quellen

  • Simonsmeier, B. A., Andronie, M., Buecker, S., & Frank, C. (2021). The effects of imagery interventions in sports: a meta-analysis. International Review of Sport and Exercise Psychology.Meta-AnalysePopulation: Sportlerinnen und Sportler, überwiegend Jugendliche und junge ErwachseneDOI 10.1080/1750984X.2020.1780627
  • Holmes, P. S., & Collins, D. J. (2001). The PETTLEP approach to motor imagery: A functional equivalence model for sport psychologists. Journal of Applied Sport Psychology.FachliteraturPopulation: Angewandte SportpsychologieDOI 10.1080/10413200109339004

Inhalte auf dieser Methode

Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.