Zwei Minuten Unterbrechung, weil jemand behandelt wird. Du stehst rum, schaust auf die Tribüne, denkst an die Matheprüfung morgen. Anpfiff – und du bist noch nicht da. Der erste Ball geht an dir vorbei.
Warum Pausen gefährlich sind
Konzentration ist wie ein Licht, das du immer wieder anschalten musst. In Unterbrechungen geht es von allein aus. Das ist normal. Wichtig ist, dass du einen Schalter hast, um es wieder anzumachen.
Dein Schalter in drei Schritten
- Bewegen: Ein paar Schritte, kurz hochspringen – der Körper zuerst.
- Schauen: Wo steht mein Gegenspieler? Wie ist der Spielstand? Wer hat den Ball?
- Aufgabe: Ein Wort für die erste Aktion nach dem Anpfiff.
Blick nach außen
Wann: Wenn du nur noch in dich reinhorchst oder zur Tribüne schaust – zwischen zwei Aktionen oder vor dem Anwurf.
- 1Such einen festen Punkt: Torlatte, Linie, Ball.
- 2Schau ihn 3 Sekunden an, ohne zu bewerten.
- 3Weite den Blick: Wo sind meine Mitspielerinnen?
- 4Erste Aktion festlegen.
Aus dem Spiel
Nach der Auszeit beim Stand von 22:22. Die Kreisläuferin hüpft zweimal, sucht den Blick der Mittespielerin und sagt sich „Sperre“. Der erste Spielzug läuft über sie.
Merk dir
Nach jeder Unterbrechung neu anschalten: bewegen, schauen, ein Wort.