Egal ob Sieg oder Niederlage: Nach dem Spiel ist dein Kopf noch voll. Szenen laufen in Dauerschleife, besonders die schlechten. Ohne Abschluss nimmst du sie mit ins Bett – und manchmal bis zum nächsten Spiel.
Erst runterkommen, dann nachdenken
Direkt nach dem Abpfiff ist dein Körper noch auf Hochtouren. Das ist kein guter Moment für eine ehrliche Analyse. Gib dir erst Zeit: duschen, essen, kurz Ruhe. Frühestens auf dem Heimweg schaust du zurück.
Drei Fragen, fünf Minuten
- Was lief gut? Mindestens eine Sache – auch an schlechten Tagen.
- Was war schwierig? Ohne dich fertigzumachen.
- Was nehme ich mit ins Training? Genau eine Sache.
Drei Fragen statt Grübeln
Wann: Nach dem Spiel, frühestens auf dem Heimweg – nicht direkt nach Abpfiff und nicht nachts.
- 1Was lief heute gut? Eine Sache reicht.
- 2Was war schwer? Sachlich, ohne Urteil.
- 3Was nehme ich ins nächste Training mit? Eine Sache.
- 4Sag: „Fertig für heute.“
Aus dem Spiel
Nach einer knappen Niederlage schreibt eine Torhüterin ins Handy: Gut – zwei Siebenmeter gehalten. Schwierig – Würfe aus dem Rückraum unten. Training – Fußarbeit bei flachen Würfen. Dann legt sie das Handy weg.
Merk dir
Ein Spiel ist erst vorbei, wenn du es abgeschlossen hast. Drei Fragen, eine Sache fürs Training, fertig.