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KOPFSACHE
4 Min lesen · 13–18 Jahre

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Eine kurze Routine, um Erfahrungen zu verarbeiten

Drei Fragen, fünf Minuten. Damit das Spiel nicht nachts um eins noch in deinem Kopf läuft.

HandballNach dem Spiel

Egal ob Sieg oder Niederlage: Nach dem Spiel ist dein Kopf noch voll. Szenen laufen in Dauerschleife, besonders die schlechten. Ohne Abschluss nimmst du sie mit ins Bett – und manchmal bis zum nächsten Spiel.

Erst runterkommen, dann nachdenken

Direkt nach dem Abpfiff ist dein Körper noch auf Hochtouren. Das ist kein guter Moment für eine ehrliche Analyse. Gib dir erst Zeit: duschen, essen, kurz Ruhe. Frühestens auf dem Heimweg schaust du zurück.

Drei Fragen, fünf Minuten

  • Was lief gut? Mindestens eine Sache – auch an schlechten Tagen.
  • Was war schwierig? Ohne dich fertigzumachen.
  • Was nehme ich mit ins Training? Genau eine Sache.
3 Min.Übung

Drei Fragen statt Grübeln

Wann: Nach dem Spiel, frühestens auf dem Heimweg – nicht direkt nach Abpfiff und nicht nachts.

  1. 1Was lief heute gut? Eine Sache reicht.
  2. 2Was war schwer? Sachlich, ohne Urteil.
  3. 3Was nehme ich ins nächste Training mit? Eine Sache.
  4. 4Sag: „Fertig für heute.“
Übung starten

Aus dem Spiel

Nach einer knappen Niederlage schreibt eine Torhüterin ins Handy: Gut – zwei Siebenmeter gehalten. Schwierig – Würfe aus dem Rückraum unten. Training – Fußarbeit bei flachen Würfen. Dann legt sie das Handy weg.

Merk dir

Ein Spiel ist erst vorbei, wenn du es abgeschlossen hast. Drei Fragen, eine Sache fürs Training, fertig.

Werkzeuge dazu

Grundlage & Methode

RecoveryEmotion Regulation

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    Diese Inhalte sind Wissens- und Trainingsangebote aus der Sportpsychologie. Sie ersetzen keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine professionelle sportpsychologische Betreuung.

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